AKWL-Geschäftsbericht 2025

AKWL Geschäftsbericht 2025 | Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 7

Sichtbarkeit schaffen

SOCIAL MEDIA

Weil die Reichweiten von Tageszeitungen ebenso sinken wie die Zahl der Lokalredaktionen, setzt die AKWL weiterhin auf eine ei gene mediale Reichweite. Unsere drei „Social Media-Flagschiffe“ sind die Präsenzen auf Facebook, Instagram und LinkedIn, die durch Bewegtbildangebote via YouTube flankiert werden. Um die Kam pagnen-Arbeit und die Image- und Leistungskommunikation des Berufsstandes zu stärken, bot das Team in der Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Social-Media-Fortbildungen an. Der Be rufsstand muss kampagnenfähig sein, um auf künftige politische Herausforderungen reagieren zu können. Dafür ist Social Media perfekt geeignet. PRESSEMITTEILUNGEN 2025 wurden über 120 Kammerpressemitteilungen und Aussen dungen der AKWL und der Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit (BÖ) publiziert. Ergänzend erstellten wir Pressetexte auf Anfrage und Wunsch zu Themen vor Ort oder speziell für Fachmedien. Mit unseren regelmäßigen Aussendungen erreichen wir über 265 Lokal redaktionen. Wenn Pressemitteilungen nicht in Gänze von Medien veröffentlicht werden, so sind sie oftmals Anlass und bilden die in haltliche Grundlage für journalistische Reportagen. Zudem waren Apothekersprecher*innen in Hörfunk- und Fernsehinterviews und Pressegesprächen gefragt. Die Stabsstelle übernimmt in diesen Fällen die umfangreiche inhaltliche Vorbereitung für diese Termine. VORTRAGSSERVICE Kontinuierlich engagieren sich viele Kammermitglieder als Referent*innen vor Seniorengruppen, in der VHS oder beim Treffen von Lions- und Rotarier-Clubs. Für nicht pharmazeutische Vorträge steht die Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit Rat und Tat zur Seite – ebenso wie bei der Begleitung von Messen und Akti onen – um die Position der Apotheker*innen als freie Heilberufler zu stärken. Verstärkt fanden die Vorträge digital statt, mit wieder stei gender Tendenz zu Präsenzformaten. Besonders gefragt: Vorträge zum E-Rezept und zur Gesundheitspolitik. APOTHEKE MACHT SCHULE 150 Kammermitglieder beteiligen sich ehrenamtlich als Referent*innen am Projekt „Apotheke macht Schule“, das wir aus Baden-Württemberg adaptiert haben. 14 Vortragsthemen rich ten sich an Schüler*innen, Eltern oder Lehrer*innen. Nach der Corona-Zwangspause, in der keine externen Referent*innen an Schulen zugelassen waren, findet das Projekt wieder viel Interesse. KAMPAGNEN Die schwierige wirtschaftliche Situation der Apotheken vor Ort und der Entwurf eines Apotheken-Reformgesetzes aus der Feder von Karl Lauterbach bildeten den Schwerpunkt der Kampagnen-Arbeit der deutschen Apothekerschaft – und damit auch für die AKWL. Gerade im Konzept „Apotheke ohne Apotheker“ sieht die Kammer

Sebastian Sokolowski Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

„Gerade im Konzept einer Apotheke ohne Apothekerin oder Apotheker liegen erhebliche Gefahren für die Strukturen vor Ort und für die Qua lität der Versorgung der Bevölke rung mit Arzneimitteln.“ erhebliche Gefahren für die Apotheken vor Ort und für die Qualität der Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln. Neben emoti onalisierenden Plakaten und Anzeigenschaltungen war auch die Image- und Leistungskommunikation fester Bestandteil der Kam pagnenarbeit, die sich in die ABDA-Kampagne einfügte. EINE DOSIS ZUKUNFT: FAST 600.000 EURO „Tue Gutes und rede darüber“ lautet die Devise unseres Hilfsprojektes, das wir seit 2009 gemeinsam mit der Kindernothilfe betreiben. Im 16. Projektjahr wurden über 30.000 Euro Spenden für den guten Zweck erzielt und die Gesamtsumme auf fast 600.000 Euro geschraubt. Das kommt den Ärmsten der Armen in den abgelegenen Regionen des Sundarban-Deltas zugute: www.eine-dosis-zukunft.de TAG DER APOTHEKE Der „Tag der Apotheke“ fand am 7. Juni statt. Rund um den Tag der Apotheke stand in einer breitangelegten Kampagne mit der Assmann-Stiftung für Prävention als Partner die Pharmazeutische Dienstleistung des Blutdruckmessens im Fokus. POLITISCHE GESPRÄCHE Ein kleiner Berufsstand wie die Apothekerschaft ist darauf ange wiesen, dass möglichst viele politische Gespräche auf allen Ebe nen stattfinden – und das geht nirgends besser als in den Apo theken vor Ort. Dutzende Gespräche wurden 2025 vorbereitet, Apotheker*innen dafür mit Zahlen und Fakten ausgestattet und damit fitgemacht für die Gespräche mit Politik-Profis in Kommune, Land und Bund. Sebastian Sokolowski

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