AKWL-Geschäftsbericht 2025
Sitzungen und Tagungen | AKWL Geschäftsbericht 2025
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Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann war am 10. Dezember zur Sitzung der ARGE im münsterischen Apothekerhaus zu Gast, flankiert von AKWL Vizepräsident Frank Dieckerhoff (re.) und Hauptgeschäftsführer Dr. Andreas Walter (li.).
mer und die Pflegekammer angehören, tagte unter Vorsitz der Apothekerkammer Westfalen-Lippe im Berichtsjahr besonders häufig. Vor dem Jahresabschlusstreffen der Präsident*innen und Geschäfsführer*innen mit Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann am 10. Dezember 2025 im Apothekerhaus gab es folgende Zusammenkünfte: • 22. Juli, 29. Juli, 29. August, 28. Oktober, 12. November, 1. Dezember, 2. Dezember und 4. Dezember: ARGE HBK – Beitragsklagen (digital) • 10. Dezember: ARGE HBK (AKWL) • 10. Dezember: Sitzung ARGE HBK mit Präsident*innen und Minister Laumann (AKWL) • 5. Juni: Sitzung ARGE HBK (digital) Die 33. Landesgesundheitskonferenz (LGK) Nordrhein-Westfalen trat am 10. Dezember in der Ärztekammer Westfalen-Lippe zu ihrer jährlichen Sitzung zusammen. Der vorbereitende Ausschuss tagte vorab am 14. Februar in Düsseldorf, am 30. April und am 5. Juni di gital, am 1. Juli und am 8. September in Düsseldorf sowie am 10. Oktober digital. Die LGK hat 2025 eine Erklärung zum Schwerpunktthema Krisen resilienz verabschiedet. Diese enthält eine Reihe von Handlungs empfehlungen, mit der alle beteiligten Akteure dazu aufgerufen werden, die Krisenvorsorge in der Gesundheitsversorgung weiter zu stärken. Betont wird in der Erklärung unter anderem die zentrale 33. LANDESGESUNDHEITSKONFERENZ
Rolle der Krankenhäuser in Szenarien beispielsweise mit hohen Ver letzungszahlen sowie die Bedeutung der Apotheken vor Ort bei der Versorgung mit Arzneimitteln und Medizinprodukten. „Ob Cyberangriff, Naturkatastrophen oder der hoffentlich nie ein tretende Verteidigungsfall: Jede Institution im Gesundheitswesen muss im Notfall genau wissen, was zu tun ist, damit wir handlungs fähig bleiben. Auch vor dem Hintergrund der neuen geopolitischen Lage infolge des russischen Angriffskriegs müssen wir die Krisen vorsorge des Gesundheitssystems mit Nachdruck weiter vorantrei ben. Dafür brauchen wir Weitsicht, gute Planung und eine starke re gionale Vernetzung. Nur wenn alle im Gesundheitswesen an einem Strang ziehen, wird es uns gelingen, Krisen zu bewältigen und die Menschen zu schützen. Hierfür liefert die LGK wichtige Impulse“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Einige der zentralen Botschaften der LGK-Erklärung sind: Alle Ak teure der Versorgung müssen sich mit einrichtungsspezifischen Notfall- und Krisenplänen auf mögliche Krisenszenarien vorberei ten, diese regelmäßig erproben und weiterentwickeln. Gleichzei tig sollen auch gemeinsame Übungen durchgeführt werden. Zum Schutz der Bevölkerung soll das Gesundheitswesen noch verzahn ter mit der Feuerwehr, den anerkannten Hilfsorganisationen, dem Technischen Hilfswerk und der Bundeswehr zusammenarbeiten. Vulnerable Personengruppen wie Menschen mit Behinderungen und oder mit chronischen Erkrankungen, lebensältere Menschen sowie Kinder und Jugendliche sollen dabei besonders in den Blick genommen werden.
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