AKWL-Geschäftsbericht 2023

4

AKWL Geschäftsbericht 2023 | Apotheken stärken – jetzt!

„Besonders beeindruckt hat mich, dass wir es als vergleichsweise kleiner Berufsstand geschafft haben, im Rahmen der Protestaktionen eine große Stärke und Ge schlossenheit zu zeigen.“

Gabriele Regina Overwiening Präsidentin der ABDA und der AKWL

Apothekerlicher Protest kulminiert im Juni und im November Appell an die Ampel-Koalitionäre: Apotheken jetzt wirtschaftlich stärken!

immer mehr in Gefahr, so dass die Apothekenzahl inzwischen auch im Europavergleich immer schneller sinkt. Mit 17.571 Apotheken wurde am Ende des vierten Quartals 2023 ein neuer historischer Tiefstand erreicht. Weniger Apotheken gab es seit 44 Jahren nicht mehr. Zugleich ist der Rückgang um 497 Apotheken (559 Schlie ßungen bei nur 62 Eröffnungen) der größte jährliche Verlust in der

Anhaltende Lieferengpässe, akuter Personalmangel und eine auf dem Niveau von 2004 stagnierende Vergütung gehören zu den größ ten Herausforderungen für die bundesweit zum Jahresbeginn 2023 nur noch 18.068 Apotheken, deren Lage seit Jahren angespannt ist. Die wohnortnahe Arzneimittelversorgung der Patientinnen und Patienten gerät durch wirtschaftlichen Druck auf die Apotheken

Protestag bei blauem Himmel und mit vollen Plätzen: In Dortmund (Foto links) versammelten sich am 14. Juni über 1.000 Teilnehmer*innen, auf dem Prinzipalmarkt in Münster waren es sogar gut 2.000, weitere 900 Teilnehmer*innen in Herford und über 500 in Paderborn. Auch in Hagen, Recklinghausen, Detmold, Gütersloh und Soest fanden größere Protestaktionen statt.

Made with FlippingBook Ebook Creator