Mitteilungsblatt 2/2026, 16. April 2026
Emotionen zum Abschied. Und Currywurst.
Stehende Ovationen für Dr. Andreas Walter, der seine Ehefrau Christine auf die Bühne geholt hatte (großes Foto). Moderiert wurde die Abschiedsveranstaltung u.a. von Walters Nachfolger Michael Schmitz (s.o.).
> Den Staffelstab hatte Dr. Andreas Walter schon zwei Wo chen vorher an seinen Nachfolger Michael Schmitz übergeben. Ende Januar folgte schließlich sein feierlicher Abschied als Hauptge schäftsführer. Es war ein kurzwei liges Event mit Familie, Freunden, Kollegen und Weggefährten im GOP Varieté-Theater – geprägt von Wertschätzung und Emotionen. Stehende Ovationen gab's am Ende für Andreas Walter auf der Bühne des GOP in Münster, als er selbst auf die Bühne trat, um sich zu verabschieden und zu be danken für all die Jahre, die „ich für diese Kammer arbeiten durfte. Ich habe es im mer gerne getan. Es war mir eine Ehre.“ Zuvor hatte Kammerpräsidentin Gabriele
von Elsenau Overwiening seine Verdiens te gewürdigt: „Was du, lieber Andreas, für die Kammer und damit für die Apotheke rinnen und Apotheker geleistet hast, war mehr als außergewöhnlich.“ In Walters Ära fielen zahlreiche Verände rungen und Neuerungen: von der Einfüh rung des Fortbildungsschecks bis hin zur Notdienstreform, mit der die Kammer ihrer Zeit voraus gewesen sei und welche die Kolleg*innen vor Ort massiv entlastet hätten, so die Präsidentin. Eingebettet in ein artistisches Rahmenpro gramm des Varieté führten die Moderato ren Michael Schmitz und AKWL-Vorstands mitglied Dr. Claudia Brüning (sie hatte einst gemeinsam mit Walter Pharmazie studiert) galant und kurzweilig durch das Programm. Moderierten dabei eine Walter Version von „Wer wird Millionär“ mit dem
AKWL-Führungskreis als Rateteam und blickten gemeinsam mit der Hauptperson des Tages in einem Talkformat zurück auf seine Zeit in der Apothekerkammer. Emo tionaler Höhepunkt waren filmisch ein gefangene Wünsche der Kolleg*innen aus der Geschäftsstelle – untermalt von Peter Gabriels „The Book of Love“. Gegessen wurde natürlich auch. Und während die Kellner*innen in Windesei le „Fisch, Fleisch oder Vegetarisch“ ser vierten, ging der Ehrengast zunächst leer aus. Bis sich eine auf Hochglanz pollierte Cloche mit einem Kellner dran näherte und eine doppelte Portion Pommes mit Currywurst servierte. Der Klassiker, den seine Assistentin immer für ihn bestellte, wenn Walter „mal wieder“ vergessen hat te, in der Kantine zu bestellen. Jeder wuss te: Damit liegt man immer richtig. <
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