Mitteilungsblatt 2/2026, 16. April 2026
Mitarbeitende. Doch: „Wovon wollen wir die bezahlen?!“ Von der Kampagnen-Website waren im Vorfeld mehr als 150.000 Protestmateria lien heruntergeladen worden. In den vier Großstädten kamen insgesamt 2.000 De moschilder, 5.500 Klatschpappen, 7.000 Protestflyer und 2.500 Trillerpfeifen zum Einsatz. Das zeigt, wie geschlossen die ge samte Branche hinter unseren Forderun gen steht. Ein gewaltiges Medienecho quer durch die Republik war die Folge und sorgte da für, dass trotz der ansonsten die Nach richten dominierenden weltpolitischen Lage das Thema Gesundheit und auch die Bedeutung der Apotheken zum Thema wurden: Zahl- reiche große Nachrich tenagenturen,
> Die Zeichen standen auf Protest: Große Plakate in den Schaufens tern, geschlossene Apotheken überall im Land und Notdienst Apotheken, die die Stellung hielten, als der Berufsstand zu großen Teilen im wahrsten Sinne des Wortes auf die Straße ging: Der Protesttag am 23. März sandte ein deutliches Signal an die Politik, die verstehen müsse, dass es eine flächendeckende, hochwertige Versorgung mit Arzneimitteln nicht „zum Nulltarif“ gibt. Die meisten Teams aus Westfalen-Lippe reisten zur Kundgebung nach Düsseldorf, einige waren auch in Berlin, Hannover und sogar in München dabei. Auf der Bühne in Düsseldorf sprach auch AKWL-Vorstands mitglied Dr. Hannes Müller: Für mehr Prävention in den Apotheken brauche es
TV-Sender, Radios und Regionalmedien berichteten im Vorfeld über die Protest aktionen und die Forderungen nach einer Honorarerhöhung; gemeinsame Presse informationen von Kammer und Verband Westfalen-Lippe fanden ihren Weg in die Medien, im Akkord wurden Presseanfragen beantwortet. Nun ist die Politik am Zug und die Bot schaft an Bundesgesundheitsminis terin Nina Warken klar: Es gilt, die im Koalitionsvertrag versprochene Erhöhung des Fixums schnellst möglich umzusetzen. <
Made with FlippingBook - professional solution for displaying marketing and sales documents online