Mitteilungsblatt 1/2026, 13. Februar 2026
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
Hilfsprojekt „Eine Dosis Zukunft“ Mobile Klinik und Apotheke erreichen entlegenste Regionen 30.173 Euro Spenden im Jahr 2025 gesammelt
dizinischen Betreuung stehen Gesund heitsaufklärung und Kinderschutz im Mittelpunkt – zu Themen wie Prävention, Familienplanung und Schutz vor Kinder handel. Durch Vernetzung mit staatlichen Stellen soll die Gesundheitsversorgung nachhaltig verbessert werden. Die Bilanz des Projektjahres 2024/25 zeigt die Wirkung: 17.018 Menschen er hielten medizinische Hilfe, 335 wurden zur Weiterbehandlung in staatliche Kranken häuser überwiesen. 7.840 Hausbesuche sicherten die Medikamenteneinnahme chronisch kranker Menschen. 10.236 Men schen nahmen an Aufklärungsprogram men teil, darunter Diabetes-Camps und Veranstaltungen zur Familienplanung. Zudem wurden 157 Community Health Volunteers geschult, um Wissen in die Ge meinden zu tragen. Im 17. Jahr der Aktion „Eine Dosis Zu kunft“ sind dank des großen Engagements der Apotheken in Westfalen-Lippe und ih rer Patientinnen und Patienten insgesamt 30.173,10 Euro zusammengekommen. Das Herzstück der Initiative bleiben die Spen densammlungen in den Apotheken: In rund 400 westfälisch-lippischen Apothe ken informieren Flyer über das Projekt und Spendenboxen laden dazu ein, direkt vor Ort zu helfen. „Jeder Euro trägt dazu bei, Leben zu retten und Perspektiven zu schaf fen“, betont von Elsenau Overwiening. Spendenbilanz 2025 Spenden für das Projekt sind weiterhin möglich: Online unter www.eine-dosis-zukunft.de oder direkt auf das Spendenkonto bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, IBAN: DE04 3006 0601 0901 1190 28, BIC: DAAEDEDDXXX, Stichwort: Dosis Zukunft. < Mitmachen und helfen
> Das Hilfsprojekt „Eine Dosis Zu kunft“, eine Initiative der Apothe kerkammer Westfalen-Lippe in Ko operation mit der Kindernothilfe, blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück – dank einer entschei denden Neuausrichtung: Statt aus schließlich Impfungen in den Slums Kalkuttas zu finanzieren, liegt der Fokus nun auf der medizinischen Grundversorgung und dem Schutz von Kindern in den abgelegenen Regionen des Sundarban-Deltas. „Die staatlichen Impfprogramme in In dien sind inzwischen gut ausgebaut. Doch für die Menschen in den entlegensten Dörfern südöstlich von Kalkutta bleibt der Zugang zu medizinischer Versorgung na hezu unerreichbar“, erklärt Kammerpräsi dentin Gabriele von Elsenau Overwiening. „Mit unserer Unterstützung können wir genau hier helfen: mit einer mobilen Kli nik, einer integrierten Apotheke und der Ausbildung lokaler Gesundheitsarbeite rinnen.“
Neue Projektausrichtung: Eine Dosis Zukunft – Mit.Wirkung vor Ort
Die Projektregion im Grenzgebiet zu Ban gladesch ist geprägt von extremer Armut, fehlender Infrastruktur und regelmäßigen Naturkatastrophen. Zyklone und Über schwemmungen zerstören Häuser und Ernten, Kinderarbeit und Kinderhandel sind weit verbreitet. Staatliche Gesund heitszentren sind kaum erreichbar, Medi kamente fehlen. Seit der Neuausrichtung trägt das Pro jekt den Namen „Eine Dosis Zukunft – Mit. Wirkung vor Ort“. Aus gutem Grund: Das Projekt bringt medizinische Hilfe dorthin, wo es bisher keine gab. Mit einer mobi len Klinik und integrierter Apotheke wer den fünf Tage pro Woche 47 abgelegene Dörfer im Sundarban-Delta angefahren. Pro Einsatztag können rund 100 Patien tinnen und Patienten behandelt werden. Ergänzend bildet das Projekt Frauen aus den Gemeinden zu sogenannten Gesund heitsarbeiterinnen aus, die langfristig die Versorgung übernehmen. Neben der me
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